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Technisches Glossar

Bild-Korrekturen

ICE (Image Correction and Enhancement) Dieses Verfahren erkennt Staub und Kratzer auf Dias oder Negativen und führt eine automatische Korrektur durch. Durch eine zusätzliche Infrarotabtastung des Bildes beim scannen, werden entsprechende Fehler erkannt und ausgeglichen. Bei Schwarz-Weiß Vorlagen kann dieses Verfahren leider nicht genutzt werden sowie bei Kodachrome Filmen nur mit geringem Erfolg.
ROC (Restauration of Color) Dieses Verfahren stellt die ursprüngliche Intensität verblasster Farben wieder her. Es kann auch noch nach dem scannen, mit entsprechender Software, eingesetzt werden.
GEM (Grain Equalization and Management) Dieses Verfahren dient der automatischen Filmkornglättung bei gescannten Bildern. Da die Korrektur mit einer leichten Unschärfe verbunden ist, empfiehlt es sich nur bei hochauflösenden Scans. Es kann auch noch nach dem scannen, mit entsprechender Software, eingesetzt werden.
DEE (Dynamic Exposure Extender) Dieses Verfahren hellt dunkle Bildteile auf, ohne helle Teile zu verändern. Es kann auch noch nach dem scannen, mit entsprechender Software, eingesetzt werden.
SIE (Scan Image Enhancer) Dieses Verfahren passt die Farbgebung des Bildes automatisch so an, dass der Kontrast optimiert wird.

Auflösung

Die Auflösung ist ein Maß für die Schärfe und Detailfeinheit, die ein digitales System aufnimmt bzw. wiedergibt. Je nach System werden Bildpunkte (Pixel, Dots) oder Linien (lines) pro Inch in horizontaler oder vertikaler Richtung angegeben. Neben anderen Faktoren bestimmt das Auflösungsvermögen maßgeblich die Druckgröße der Bilder.

1000 dpi Geeignet zur Verwendung der Bilder im Internet, für Betrachtung am Bildschirm und für Foto-Abzüge bis 10 x 15 cm in optimaler Qualität.
2000 dpi Geeignet zur Verwendung der Bilder im Internet, für Betrachtung am Bildschirm und für Foto-Abzüge bis 20 x 30 cm in optimaler Qualität.
3000 dpi In dieser Auflösung kann auch gezoomt werden, ohne Pixel zu sehen. Eignet sich sehr gut für die dauerhafte Sicherung von umfangreichen Archiven.
4000 dpi Geeignet zur Vorführung der Bilder auf großen Leinwänden, Großformatdrucke oder auch für eine erweiterte Bildbearbeitung (z.B. Bildausschnitte können detailgenau vergrößert werden).

Weitere Begriffe

Mehrfachscan Bedeutet, dass die Vorlage in mehreren Durchgängen gescannt wird. Die einzelnen Bilddaten werden am Ende des Scanprozesses wieder zu einem ganzen Bild verrechnet. Dieses Verfahren verringert Störungen und Bildrauschen. Farbübergänge wirken harmonischer.
PPI (Pixel per Inch) Bezeichnet die maximale Anzahl der pro Inch (2,54 cm) vom Bildwandler einer Digitalkamera oder einem Scanner erfassbaren Bildpunkte (Pixel).
DPI (Dots per Inch) Beschreibt die Druckauflösung (gedruckte Punkte) pro Inch (2,54 cm). Ist ein wichtiges Maß für Drucker, denn je mehr Bildpunkte innerhalb eines Inch Platz finden, desto besser ist die Darstellungsqualität.
Farbtiefe Beschreibt, die maximale Anzahl von verschiedenen Farbtönen, die ein Gerät (Scanner, Digitalkamera) aufnehmen und verarbeiten kann.